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Goldene Regeln für Geschäfte in China

Source: Stuttgarter Zeitung
Date: 23 May 2003

von Martin Herrenknecht, Schwanau

Hier einpaar Lebensweisheiten von ChinaExperten-Erfahrungen, die zu denken geben.

"Wenn Sie dei deutschen Amstandsregeln mit sich bringen, haben Sie in China kein Problem. Es ist nicht so wichtig, dass Sie mit Stäbchen essen können".
    Klaus Grimm, Vertreter der Deustchen Wirtschaft in Peking und Schanghai

Manchmal wird auch Druck gemacht: "Bei Kunden, die schlecht zahlen, setzen wir auf die Kreativität unserer chinesischen Mitarbeiter. Die schicken wir dort hin. Und die gehen dann erst wieder weg, wenn die Lieferung bezahlt wird".
    Horst Schmidt, Gerb GmbH, Berlin

Die regionalen Unterschiede sind enorm. "Ein Chinese aus Peking, einer aus Schanghai und einer aus Kanton haben einen Marsmenschen gefangen. Der Pekinger sagt, den übergeben wir dem Politbüro. Der Schanghaier schlägt vor, ihn zu verkaufen. Möglichst ins Ausland, dann kriegen wir ein paar Dollars. Der Mann aus Kanton meint, den tun wir in die Suppe, Mal sehen, wie das schmeckt ".
    Zailiang Tang, bei Siemens für Qualifikation und Training von Mitarneitern zuständig, die nach China gechickt werden.

Dialekt zählt auch in China oft mehr als Dialektik: "Stellen Sie nicht einen Kantonesen als Vertreter in Schanghai ein, wenn er den Schanghaier Dialekt nicht beherrscht".
    Jürgen Kracht, Fiducia Management Consultants, Hong Kong

Alles muss man nicht hinausposaunen: "Es ist ift besser, von chinesischen Partnern nur Teile fertigen zu lassen, statt ganzer baugruppen. Sonst können die Partner schnell zu Konkurrenten werden".
    Reinhard Gather, Voith paper Holding GmbH & Co., Heidenheim

Das Reich der Mitte bleibt rätselhaft: "Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in den chinesischen Markt einsteigen wollen. Veranstalten Sie am Anfang zum Beispiel Kunden genauer kennen zu lernen".
    Martin Herrenknecht, Schwanau




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