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Goldene Regeln für Geschäfte in ChinaSource: Stuttgarter Zeitung von Martin Herrenknecht, Schwanau Hier einpaar Lebensweisheiten von ChinaExperten-Erfahrungen, die zu denken geben. "Wenn Sie dei deutschen Amstandsregeln mit sich bringen, haben Sie in China
kein Problem. Es ist nicht so wichtig, dass Sie mit Stäbchen essen können". Manchmal wird auch Druck gemacht: "Bei Kunden, die schlecht zahlen, setzen
wir auf die Kreativität unserer chinesischen Mitarbeiter. Die schicken wir dort
hin. Und die gehen dann erst wieder weg, wenn die Lieferung bezahlt wird". Die regionalen Unterschiede sind enorm. "Ein Chinese aus Peking, einer aus
Schanghai und einer aus Kanton haben einen Marsmenschen gefangen. Der Pekinger
sagt, den übergeben wir dem Politbüro. Der Schanghaier schlägt vor, ihn zu
verkaufen. Möglichst ins Ausland, dann kriegen wir ein paar Dollars. Der Mann
aus Kanton meint, den tun wir in die Suppe, Mal sehen, wie das schmeckt ". Dialekt zählt auch in China oft mehr als Dialektik: "Stellen Sie nicht einen
Kantonesen als Vertreter in Schanghai ein, wenn er den Schanghaier Dialekt nicht
beherrscht". Alles muss man nicht hinausposaunen: "Es ist ift besser, von chinesischen
Partnern nur Teile fertigen zu lassen, statt ganzer baugruppen. Sonst können die
Partner schnell zu Konkurrenten werden". Das Reich der Mitte bleibt rätselhaft: "Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in den
chinesischen Markt einsteigen wollen. Veranstalten Sie am Anfang zum Beispiel
Kunden genauer kennen zu lernen". |
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